Die Entwicklung der Gemeinde seit Sommer 2000
Im Sommer 2000 lautete der Grundauftrag der Verwaltungskommission: „Renovation der bestehenden kirchlichen Räumlichkeiten“. Das war damals bei 70 bis 80 Gottesdienstbesuchern ein berechtigter Auftrag.
Seit diesem Zeitpunkt wuchs die Gemeinde stark, so dass wir bald zur Einsicht kamen, dass eine Renovation nur
dann Sinn macht, wenn dadurch durch die baulichen Massnahmen mehr Raum gewonnen wird.
Dies führte in der Folge zu sechs(!) verschiedenen Projektstudien für den Standort St. Katharinen. Die Studien wurden gemeinsam mit Architekten und der Denkmalpflege erarbeitet. Trotzdem waren alle Projekte wegen den sehr hohen
denkmalpflegerischen Vorgaben chancenlos.
An der Jahreshauptversammlung vom 5. März 2003 wurde deshalb der Beschluss gefasst, nach anderen Standorten in
der Stadt zu suchen. Der Entschluss von St. Katharinen wegzuziehen, war somit gefasst.
Der Gedanke eines Wegzugs ist für manche, die viele Jahre an diesem geschichtsträchtigen Ort Gottes Wirken erfahren durften, nicht einfach. Das ist uns allen bewusst.
Nur, ein Wachstum in St. Kathrinen ist aus genannten Gründen nicht möglich. Das Wachstum der Gemeinde hielt (und hält immer noch) beständig an. Die Suche nach einem anderen Standort dauerte über zwei Jahre. Letztlich brachten aber alle geprüften Standorte keine befriedigende Lösung für unsere Gemeinde.
Durch das anhaltende Wachstum begannen wir ab September 2003 an Gästesonntagen zwei Gottesdienste durchzuführen.
Die aktuelle Situation
Mittlerweile sind zwei gut besuchte Gottesdienste an Gästesonntagen die Regel. Unsere chronisch überfüllten normalen Gottesdienste hat die Gemeindeleitung dazu bewogen, nach Ostern 2006 jeweils zwei separate
Gottesdienste durchzuführen.
Als Überbrückung wurden während der Aktion „Leben aus der Quelle“ die Gottesdienste per Video in einen separaten Saal übertragen. Dieses „Provisorium“ fand bei den Besuchern einen so guten Anklang, dass die Videoübertragung beibehalten wurde. Auf die zwei separaten Gottesdienste wird vorderhand verzichtet.
Mittlerweile besuchen rund 250 - 280 Besucher unsere Gottesdienste (ohne Kinder!). An Gästesonntagen sind es sogar bis
zu 320 Personen. Zusätzlichen Raum zu schaffen ist deshalb dringend notwendig. Das zeigt sich auch an den engen Platzverhältnissen am Gottesdienstschluss und am überquellenden Saal beim Apéro. Das gemeinsames Mittagessen wurde
wegen Platzmangel schon vor längerer Zeit gestrichen.